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„Resist to Exist“ 2019 in Kremmen auf der Kippe? Warum wir vor das Verwaltungsgericht Potsdam ziehen

Bitte beachten: Das „Resist to Exist“ 2019 in Kremmen ist ausdrücklich NICHT abgesagt.

Pressemitteilung

Während der laufenden Vorbereitungen für das selbstorganisierte, nicht-kommerzielle Punkrock-Festivals „Resist to Exist“ am ersten Augustwochenende 2019 in Kremmen (Landkreis OHV) erhielt der Trägerverein alternati e.V. eine kostenpflichtige Ordnungsverfügung der unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Oberhavel. Die kostenpflichtige Ordnungsverfügung für das Gelände am Oranienburger Weg (16766 Kremmen) stellt die Nutzung der landwirtschaftlichen Bauten, das Ausweisen von Zeltflächen und das Errichten von Zelten zum Zwecke der Übernachtung, das Errichten von Verkaufsständen sowie das Einfrieden des Geländes mittels Bauzäunen unter Strafe. Defacto ist damit die Durchführung des seit 2016 in Kremmen stattfindenden jungendkulturellen Events nicht mehr möglich.

Nach Ansicht des gemeinnützigen Vereins alternati e.V. und seiner Anwälte steht die Rechtsauffassung der unteren Bauaufsichtsbehörde nicht im Einklang mit der Brandenburgischen Bauordnung (BbgBO). Daher wird der Verein ein Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Potsdam anstrengen, um die Durchführung des 16. „Resist to Exist“ vom 02. bis 04. August 2019 in Kremmen sicherzustellen.

Wolfgang Kunwald, technischer Leiter des Festivals: „Es ist uns unverständlich, wie die untere Bauaufsichtsbehörde von einer baulichen Umnutzung der Bauten sprechen kann, da wir lediglich einen Unterstand für Kühe temporär in eine provisorische Kantine für unsere Helfer verwandeln. Und bei einer Festivaldauer von drei Tagen kann man nicht von baurechtlichen Interessen sprechen. Sonst wäre jede andere Veranstaltung in Kremmen und Umgebung ja auch erst möglich, wenn vorher ein umfangreicher Bauantrag dafür gestellt werden würde.“

Bereits seit September 2018 arbeiten Herr Kunwald und das Orga-Team daran, Anmerkungen und Hinweise der unteren Bauaufsichtsbehörde umzusetzen: Zusammen mit einem renommierten Planungsbüro für Landschaftsarchitektur hat der Trägerverein des Festivals ein Verfahren zur Bebauungsplanänderung angestoßen, ein in Planung und Durchführung sehr zeitaufwendiges und kostenintensives Verfahren. In diesem Zusammenhang präsentierten Vertreter des Festivals die Pläne im Januar 2019 unter breiter Zustimmung aller Fraktionen in den entsprechenden Ausschüssen und in der Stadtverordnetenversammlung vor Ort.

Jule Winter, Mitglied der Orga-Crew des Festivals: „Seit Jahren funktioniert die Kooperation mit den Ämtern vor Ort wunderbar. Nur die untere Bauaufsichtsbehörde in Oranienburg stellt sich quer, obwohl ihre rechtliche Einschätzung nach Auffassung unserer Anwälte falsch ist. Das Festival leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in der Region und wir unterstützen mit unserer Arbeit aktiv die Jugendarbeit vor Ort. Haltung zeigen ist die Devise und darum wenden wir uns nun an die Öffentlichkeit!“

In diesem Sinne:

DIE ÄCKER DENEN, DIE DRAUF TANZEN!
WIR TANZEN ALLE!

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Kein Festival ist illegal

Änderung am Freitag

ALL FOR NOTHING haben leider alle Auftritte in nächster Zeit abgesagt, allerdings aus einem tollen Grund:
Cindy ist schwanger.
Wir wünschen auf diesem Weg alles Gute!!

Spontan haben wir beim Pöbel in Stuttgart angefragt und freuen verkünden zu können, dass die Produzenten der Froide uns mit ihrem Auftritt erfreuen werden!

Sie spielen am Sonntag und Gum Bleed rutschen dafür auf den Freitag.

Tagesaufteilung

Die Tagesaufteilung ist am Start. Was für ein dickes Gerät! Wir freuen riesig!

Bandvorstellung: Razzia

Da wir nicht die schnellsten sind beim der Bandvorstellung …

Razzia haben ja seit Langem ihr neues Album „Am Rande von Berlin“ draußen. Es ist ein klasse Album geworden und man fühlt sich in die Vergangenheit zurückversetzt als man selber noch ein Rotzer war und die ganzen alten Deutschpunk Klassiker gehört hat.
Ein sehr geiles Album geworden und wer sich das neue Album noch nicht gegönnt hat sollte das schleunigst nachholen!

Razzia live auf dem Resist to Exist Festival 🤙🏼

Der Flyer ist da

Resist Flyer 2019

Hier ist er nun, der finale Flyer für 2019!
Verbreitet ihn, erfreut euch ob der prächtigen Bands, teilt eure Vorfreude mit allen, die ihr mögt!
Unser Haupt-Hip-Hop-Act steht nun auch mit drauf und wir freuen uns wie Bolle auf Neonschwarz

Non Servium @ RTE

Wir freuen uns wie Bolle auf die ganzen neuen Bands die noch nicht bei uns waren und eine von denen ist Non Servium!

Sie sind ein fester Bestandteil der antifaschistischen Szene Spaniens. Wenn sie auf der Bühne stehen und loslegen brennt die Luft. Umso mehr freuen wir uns das es endlich mal geklappt hat sie zu unserem kleinen Festival zu holen.

Hier mal ein kleiner Vorgeschmack was auf euch zu kommt:

https://youtu.be/Gk0koRK8Q7c

Battle to Resist – Die Auswertung

Es war nicht nur wunderbar voll, sondern auch eine extrem knappe Entscheidung am Samstag! Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Gästen, Bands, HelferInnen und natürlich auch für eure trinkfreudige Unterstützung unserer Obdachlosen-Soliaktion! Die Gewinnerband vom Battle to Resist II / II ist …

*Trommelwirbel* …

UNTERBÄZAHLT. Herzlich willkommen beim Resist To Exist Festival 2019 (Vol. XVI)!
Allen Bands, bei denen es in diesem Jahr nicht geklappt hat: Kopf nicht hängen lassen, wir haben noch ein kleines Trostpflaster für euch. Melden uns die Tage, sofern wir mit euch darüber nicht bereits schon auf den Konzerten gesprochen haben. DANKE AN EUCH ALLE!

Die Äcker denen, die drauf Tanzen!

Ganz kurz zum kürzlich erschienenen Presseartikel zwischengeworfen, damit ihr heute Abend auch alle nach eurem Partybierchen wieder in Ruhe einfschlafen könnt: „Die Mitglieder des Bauausschusses stimmten am Dienstagabend dafür, dass ein Bebauungsplan für die Fläche aufgestellt werde. Helmut Glanzer (CDU) enthielt sich. Am Donnerstag beraten die Stadtverordneten.“ (maz-online.de) << mit anderen Worten, ist da derzeit also noch rein gar nichts entschieden. Auch wenn es sich im Artikel anders lesen mag, haben wir real betrachtet eine bemerkenswert breite lokale Zustimmung. Auch politische. Dafür an dieser Stelle ein dickes DANKE! Insbesondere für alle Bemühungen, die in unserem Interesse getätigt werden. HERZ und KÜSSCHEN dafür! Also Gemüter und Stresslevel wieder ein wenig herunterfahren und auf ein kühles Bierchen heut Abend freuen – noch ist nichts verloren!

Zugegeben, die Presse zieht es groß auf (Quote muss ja sein) und ebenfalls zugegeben, es ist da noch nichts zu 100% save. Das war es im Übrigen aber auch 10 Jahre lang auf anderen Geländen zu diesem Zeitpunkt meistens nie. Ist ja inzwischen quasi eine Art Markenzeichen von uns ^^ … Genausowenig ist da aber auch irgendwas bereits gecanceled. Und solang die Dinge nicht geklärt sind, bringt Spekulation niemanden weiter. Wir werden das daher vorerst interdisziplinär prüfen lassen. Fakt ist, dass wir den Notwendigkeiten bereitwillig nachkommen. Fakt ist aber auch, dass damit immense Kosten und Aufwand verbunden sind, die einen solchen Prozess nicht mal eben nebenbei einleiten lassen. Das bedarf Analyse, Planung und Abwägung. Und das kostet nunmal schlicht und einfach Zeit in der Vorbereitung. Das wissen wir und auch alle Beteiligten. Und eben jene haben wir bis jetzt benötigt. Fällt ja schließlich nicht vom Himmel.

Wir haben uns am Samstag in größerer Runde vor dem Battle to Resist II / II intern zur weiteren Strategie beraten. Und wir haben dabei einen Plan erkoren. Einen guten! Da wir unsererseits fair spielen sogar ohne Überschreitung etwaiger Kompetenzen.

Wer zufälligerweise für den Fall der Fälle trotzdem eine ernstgemeinte Geländenotvariante im Ärmel hat, kann uns gern per PN kontaktieren. Wir selbst sind da für den Notfall natürlich ebenfalls bereits am recherchieren. Mit Geländewechseln und Notfalländerungen kennen wir uns inzwischen ja bekanntlich aus. Wir sind bzgl. Kremmen zuversichtlich, aber zur Not haben wir natürlich lieber auch eine B-Variante im Ärmel.

Wir tanzen alle!

Fair play!

Tragt euch auf Facebook im Termin ein und bleibt up to date: Resist To Exist Festival 2019 (Vol. XVI)