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Erinnerungen

Demnächst werden weitere Informationen zum Resist To Exist Festival 2023 (Vol. XVIII) folgen.

Bis dahin wollen wir noch etwas in den Erinnerungen diesen Jahres schwelgen, ein paar schöne Momente teilen und diejenigen vorstellen, welche uns diese bescheren. Als erstes: ein mega langes Mitglied der Resist To Exist Familie, Alwin Richter. Er versorgt uns nicht nur jedes Jahr mit Fotos, sondern hat bei uns auch in den verschiedensten Gewerken gearbeitet. Vielen lieben Dank für alles und auf noch viele zukünftige Jahre! Da der liebe Alwin so viele Fotos geschossen hat, werden wir die nächsten Tage hier seine Facebook-Ordner teilen. Freut euch auf viele schöne Bilder.

Alle Fotos vom Freitag:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.490705306391664&type=3

Samstag:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.496603482468513&type=3

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.496722402456621&type=3

Sonntag:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.501706835291511&type=3

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.501850958610432&type=3

Resist to Exist 2023!

Wir wissen mal wieder noch nicht genau wo, aber wir wissen natürlich wann! Tragt euch schonmal das erste August Wochenende (4.-6. August) dick in den Kalender ein. Wir sind motiviert und fest entschlossen, dass es großartig wird! Nach zwei Jahren Coronapause, konnten wir durch das diesjährige Festival wieder Kraft schöpfen und freuen uns schon riesig auf das nächste Jahr!

Statement

Hallo Menschen, in der letzten Zeit war es recht still von unserer Seite aus. Wir mussten uns sortieren und uns mit Vorwürfen, mit denen wir konfrontiert wurden, beschäftigen. Uns ist wichtig, dass ihr wisst, wir nehmen die Auseinandersetzung mit den diversen Thematiken ernst! Nicht zuletzt deswegen haben wir die Besucher:innenumfrage gemacht. Wir haben viel ehrliches Feedback von euch bekommen und möchten uns dafür bedanken!
Ende September hatten wir unser Konzeptionswochenende, an dem wir unter anderem über den Grundgedanken, die Entwicklung und die Zukunft des Resist to Exist, besonders mit Blick auf die Fragen „wie gehen wir mit Sexismus um?“ „wem geben wir eine Bühne?“ „wie ist unsere Haltung?“ gesprochen haben.
Wir haben mit Goldzilla und mit Betroffenen das Gespräch gesucht, um die öffentlich gemachten Vorfälle aufzuarbeiten. Aussagen, dass Menschen aufgrund ihrer Sexualität vom Zeltplatz gejagt wurden, konnten nicht belegt werden. Weder konnte uns der Vorgang beschrieben, Beteiligte gefunden oder ein Jahr genannt werden, in dem dies vorgefallen sein soll. In unserer Orga, in unserer Crew und unter unseren Besuchenden finden sich viele FLINTA* und LGBTQ+ Personen, von denen jede:r akzeptiert wird und herzlich willkommen ist. Daher haben wir uns auch die Zeit genommen, um nicht zu schnell etwas Halbgares zu veröffentlichen. Sollte es Betroffene geben, möchten wir diese bitten sich jederzeit an uns wenden. Auch der Vorwurf, dass jährlich FLINTA* Personen aus der Orga aussteigen würden, können wir nicht nachvollziehbar. Es herrscht in der Orga grundsätzlich seit 20 Jahren eine Fluktuation in der FLINTA* Personen, ähnlich wie Männer kommen und gehen. Mit den meisten Personen, die ausgestiegen sind, besteht weiterhin Kontakt und es gibt Gespräche über die interne Entwicklung der Orga. Dabei kam heraus, dass eine FLINTA* Person ausstieg, weil sie sich aufgrund interner Diskussionskultur, insbesondere durch männliche Personen, unwohl fühlte, sowie den Umgang mit dieser Situation kritisiert. Solche Inputs, ob aus dem Orga-Kreis, ob durch Mitarbeitende oder Besuchende des Festivals sind wichtig, um unsere teils jahrealte Betriebsblindheit aufzubrechen. Nur so können wir uns weiterentwickeln und sensibilisieren. Konflikte innerhalb der Orga wie auch mit den Mitarbeitenden wollen wir verhindern, sollten diese auftreten, möchten wir sie dennoch entsprechend kritisch aufarbeiten.
Zu Konflikten kommt es jedoch immer wieder auf dem Zelt- und Festivalgelände. Damit es für alle eine Anlaufstelle gibt, haben wir ein Awarenessteam, das eng mit der Security zusammenarbeitet. Nach diesem Resist haben wir einen eigenen Instaaccount (@aewareness.schutz.des.rte) erstellt, über den ihr direkt Kontakt zu unserem Awareness- und Schutzteam aufnehmen könnt. Dort findet ihr auch eine transparente Auswertung aller uns gemeldeten Fälle auf dem diesjährigen Festival.
Für uns ist ein respektvoller und freundlicher Umgang eine Selbstverständlichkeit. Jedoch scheint es, dass wir verpasst haben, dies auch klar nach innen und außen zu kommunizieren. Ein erster Ansatz wird für uns sein, eine Netiquette auf Grundlage unseres Awarenesskonzepts auszuarbeiten und für alle nachlesbar auf unsere Seite zu stellen. Damit lösen wir keine sexistischen oder diskriminierenden Verhaltensweisen auf, aber es gibt jedem Menschen auf dem Resist den Handlungsrahmen, in dem wir das Festival miteinander genießen wollen.
Auch die Kritik am Booking haben wir wahrgenommen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, das Booking noch diverser zu gestalten. An dieser Stelle möchten wir aber auch betonen, dass wir dies in den letzten Jahren schon vermehrt beachten. Einen Mix zusammenzustellen, aus internationalen Bands, verschiedenen Musikrichtungen, unbekannten und bekannten Bands, Geschlechterdiversität und dies auch zu den unterschiedlichen Zeiten auf der Bühne darzustellen, ist uns ein Anliegen, welches unser Bookingteam versucht umzusetzen. Gleichzeitig müssen wir feststellen, dass genau dieser Mix teilweise ebenfalls in Kritik steht. Wir sehen aber eine Veränderung innerhalb der Gesellschaft und der Subkultur.
Punkrock hat sich gewandelt, auch wenn manche es nicht einsehen wollen. Wir wollen den Wandel aktiv mitgehen und mitgestalten.
Wir versuchen eine Brücke zu schlagen zwischen Subkulturen und politischen Perspektiven. Diese Brücke möchten wir jedoch nicht nur auf der Bühne schaffen, sondern ist uns für das gesamte Festival ein Anliegen. Jede:r soll sich frei und wild und wunderbar fühlen und unsere Veranstaltung genießen können. Dazu gehört es auch mal zu eskalieren und über die Strenge zu schlagen, solange damit keine Grenzen von anderen Personen überschritten werden. Das bedeutet für uns, dass zum Beispiel Nacktheit vollkommen in Ordnung ist, solange Abstand und Grenzen zu anderen Menschen gewahrt werden. Die von uns geschaffene Brücke wirkt wie ein Spagat, wir hoffen, dass ihr uns da auch unterstützt.
Wir arbeiten gerade an verschiedenen Ansätzen, wie wir einen stärkeren Wert und Fokus auf eine intensive politische Auseinandersetzung legen können. Auch hier haben wir euer Feedback gelesen und gehört. Dazu folgt mehr!
Uns ist bewusst, dass manche von euch mit diesem Statement nicht zufrieden sein werden, weil wir nicht hart genug Kante zeigen oder dies auch schon zu hart ist. Aber so divers wie unser Publikum, sind auch die Wünsche und Anliegen von euch, die wir mit einbeziehen möchten und so divers ist auch die Orga. Das Resist to Exist ist Ausdruck der verschiedenen Perspektiven, Möglichkeiten und Ideen. Lasst uns gemeinsam ein wunderbares Festival für alle auf die Beine stellen.




Feedback-Umfrage

Hey ihr Lieben,
ein bisschen Feedback hat uns erreicht, aber da geht sicher noch mehr! Ihr und eure Meinung sind uns wichtig, daher haben wir eine Umfrage vorbereitet und bitten euch, diese auszufüllen.
Demnächst steht bei uns ein Konzeptionswochenende an, an dem wir unter anderem auf eure Wünsche und Gedanken eingehen wollen. Daher nehmt euch doch bitte bis Fr., den 23.09.22 um 10 Uhr die Zeit, die Fragen zu beantworten und somit die Zukunft des Resist to Exist Festivals ein Stück mit zu gestalten!
Danke!

Hier geht’s zur Umfrage

Abbau

Wir sind fleißig am Abbauen und freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen. Doch leider gab es auch in diesem Jahr Situationen, in denen Menschen sich unwohl gefühlt haben oder diskriminierenden Verhalten ausgesetzt waren. Leider ist auch unsere Szene nicht frei von Sexismus und anderen Herrschaftsverhältnissen. Als Festival haben wir ein antifaschistischen sowie ein antisexistisches Grundverständnis, welchem wir versuchen gerecht zu werden. Wir werden Scheißverhalten nie ganz verhindern können, aber wir versuchen durch unsere Schutz- und Awareness-Strukturen für euch jederzeit verlässliche Ansprechpartner*innen zu sein, Betroffene aufzufangen und Arschlöcher rauszuwerfen.
Über unsere Social-Media-Kanäle haben wir Feedback von verschiedenen Personen erhalten, welches wir ernst nehmen möchten. Wir werden im Nachgang des Festivals die Köpfe zusammenstecken, das Festival auswerten und über unsere Konzeption sprechen. Wenn ihr Impulse, Ideen oder konstruktive Lösungsvorschläge habt, freuen wir uns über euer Feedback an info@resisttoexist.de

Dankeee!

Was für ein Wochenende! Vielen Dank an alle Bands, Helfende und Gäste. Es war uns eine riesige Freude und wir konnten nach der langen Zeit dadurch endlich wieder neue Motivation und Kraft tanken. Wir können das nächste RTE kaum erwarten!

Eigentlich war fast alles geil, außer unsere behördlichen Soundprobleme… Naja, wir hoffen ihr konntet trotzdem gut feiern. Wir sind schon fleißig am Bühne abbauen, Zäune zusammen tragen, Müll sammeln (obwohl davon echt wenig zurück gelassen wurde) und natürlich noch das Bier austrinken.

Ein paar Sachen haben wir beim Abbau noch gefunden. Bis morgen Abend könnt ihr sie auf dem Gelände abholen. Ansonsten schreibt einfach eine Nachricht! Schreibt vorher, damit wir gucken können, ob sie in der Kiste auch drinnen sind (:

Änderung Running Order

Leider wurde unserer Aftershow gestern der Saft abgedreht, da wir auch ohne dicke Boxen über die Grenzwerte gekommen sind. Um alle Bands bei entsprechender Lautstärke genießen zu können, starten die Konzerte um 12 Uhr und enden um 22 Uhr. Die Running Order wird einfach vorgezogen.

***english version***

Sadly, the authorities cut us off from the electricity due to noice complaints last night.
Now we had to change the running order. Every band has to play 2 hours earlier to enjoy them in the feasible volume.

12:00 – 12:30 Defused
12:30 – 13:00 Missstand
13:00 – 13:45 Pestpocken
13:45 – 14:15 Fucking Angy
14:15 – 15:15 Knochenfabrik
15:15 – 16:00 PDF
16:00 – 17:00 KOP
17:00 – 17:45 VSK
17:45 – 18:45 Rawside
18:45 – 19:30 Dödelhaie
19:30 – 20:15 Toxoplasma
20:15 – 21:00 Yugular
21:00 – 22:00 Loikaemie

Running Order

Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt & erreicht, dass wir wie gewohnt am Freitag um 13Uhr mit den Bands starten können. D.h. alles bleibt wie gehabt. 

Für die Vorträge/das Kino gibt es einen Sammelpunkt, bei dem man sich pünktlich 10 min vor Beginn trifft .