Alerta, Alerta, Antisexista!

Im Nachgang zum Battle in Leipzig möchten wir noch einen Vorfall ansprechen:
Ein Gast hat die Grenzen einer Person beim zunächst konsensuellen Rumknutschen nicht respektiert und wurde immer aufdringlicher, sodass unsere Awarenessperson in Absprache mit der Betroffenen intervenierte. Zwar kam er der Aufforderung, die Location zu verlassen, nach, jedoch nahm sein Kumpel das zum Anlass zu versuchen, das Verhalten zu legitimieren. Nachdem auch er gebeten wurde zu gehen, verweilten beide direkt vor der Veranstaltung. Der erneuten Aufforderung zu gehen, folgten beide nicht. Im weiteren Verlauf wurden mehrere FLINTA* Personen misogyn und queerfeindlich beleidigt. Unsere Awarenessperson (FLINTA*) machte eindringlich deutlich, dass dies nicht auf unsere Veranstaltungen gehört. Aus der eskalierten Situation heraus wurde die Awarenessperson verletzt.


Während die verletzte Person versorgt wurde, konnten die beiden anderen zum Gehen bewegt werden. In der begleitenden Diskussion inszenierten sie sich als Opfer des Feminismus, indem sie scheinbar nichts mehr tun und sagen dürften.


Ein wirklich grandioser und künstlerisch sehr eindrucksvoller Abend endete durch das sexistische und übergriffige Verhalten zweier Typen mit einem negativen Beigeschmack.
Deshalb wollen wir nochmal klarstellen: sexistische Übergriffe haben weder im Punk noch auf dem Resist noch sonst wo etwas zu suchen! Nur weil eine Person einer Handlung zustimmt, heißt es nicht, dass sie allen Handlungen zustimmt. Und jeder Mensch hat jederzeit das Recht, keinen Bock mehr zu haben. Wenn das eine solche Eskalation zu Folge hat, ist es kein Wunder, dass sich FLINTA-Personen weiterhin selten trauen Nein zu sagen oder Konsequenzen für Täter einzufordern. Auch deswegen braucht es die Schutz- und Awarenesstruktur!

Um es mit Tannus Worten zu sagen: Alerta, Alerta, Antisexista!

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