Neue Beiträge

Erste Band 2020 / Start des VVK

Und damit ist die Katze aus dem Sack:
Wir freuen uns, Loikaemie 2020 wieder bei uns begrüßen zu können und am Donnerstag (22.08.19) starten wir den VVK für das nächste Jahr.

Das Resist to Exist Festival wir nächstes Jahr vom 31.07-02.08.2020 steigen. Checkt unsere Facebook-Veranstaltung!

Ob wieder in Kremmen (worüber wir uns sehr freuen würden) oder auf einem anderen Acker, wissen wir leider noch nicht, halten euch aber natürlich auf dem Laufenden.

Gänsehaut Chor

Ein kleine Ansprache beim diesjährigen Resist to Exist mit Gänsehaut Chor von den Zuschauer*innen!
Vielen Dank an alle die es möglich gemacht haben, besonders nochmal das ORWOhaus!

Ihr seid der Wahnsinn!

Ein kleine Ansprache beim diesjährigen Resist to Exist mit Gänsehaut Chor von den Zuschauer*innen!Vielen Dank an alle die es möglich gemacht haben, besonders nochmal das ORWOhaus!

Gepostet von Resist to Exist am Montag, 12. August 2019

Fundsachen #2

***english below***

Die Fundsachen sind gesichtet und wir bereit für eure Anfragen. Wer aus Berlin kommt kann Sie sich gern abholen kommen, für alle von weiter her gegen Porto per Post. Schreibt an info@resisttoexist.de eine genaue Beschreibung des Gesuchten.

______________________________________________________________________________

Please write a message on facebook or to info@resisttoexist.de with a describtion of your lost stuff. Berlin people can pick up the stuff and for people with a longer way we can send your stuff by post for postage.

Antwort an Ingo Senftleben

auf seine Reaktion auf unseren Offenen Brief

Sehr geehrter Herr Ingo Senftleben,

nachdem wir das Festival erfolgreich in Berlin durchführen konnten und alle Aufräumarbeiten abgeschlossen sind, möchten wir nun auf Ihre Reaktion[1] auf unseren Offenen Brief[2] antworten. Wir erkennen Ihr Bedauern über das Scheitern unseres Festivals in Kremmen an. Allerdings wollen wir an dieser Stelle nochmal einige Punkte aufgreifen und unseren Standpunkt verdeutlichen.

Gerne möchten wir dem Bürgermeister Herr Busse Glauben schenken, dass er Ihr Bedauern teilt. Allerdings haben die Ereignisse der letzten Monate unser Vertrauen tief erschüttert. Hinzu kommt, dass Herr Busse in seiner Amtszeit an keiner der Vor- oder Nachbereitungsrunden unseres Festivals in seinen Behörden teilnahm. Das er trotz vorhandenem rechtlichen Ermessensspielraum nicht dem politischen Willen seiner Stadtverordnetenversammlung folgte und die Anmeldung als Spezialmarkt mit volksfestartigem Charakter ablehnte, hinterlässt bei uns nach wie vor einen bitteren Beigeschmack. Wir hoffen das die Gräben zwischen dem Bürgermeister und unserer Orga-Crew mit Ihrer Unterstützung und dem politischen Willen der Landes-CDU überwunden werden und das nötige Vertrauen für die Kooperation wieder aufgebaut werden können.

Ähnliches gilt für die Untere Bauaufsichtsbehörde in Oberhavel und den dortigen Fachbereichsleister Herrn Grützmacher (CDU Kremmen). Auch dieser nutzte nicht die vorhandenen rechtlichen Ermessenspielräume. Er verlangte nicht nur eine Baugenehmigung sondern auch die Durchführung eines langwierigen und kostenintensiven Bebauungsplanverfahrens (B-Plan). Entgegen Verlautbarungen, wir hätten uns darum nicht gekümmert, weil wir es rechtlich nicht für notwendig erachten würden, möchten wir an dieser Stelle betonen, dass wir direkt nach dem Festival 2018 versucht haben das B-Plan-Verfahren auf den Weg zu bringen. Dabei bekamen wir wiederholt widersprüchliche Informationen von der Unteren Bauaufsichtsbehörde. Trotzdem holten wir uns die erforderliche Zustimmung des Ausschusses der Stadtverordnetenversammlung zu diesem Vorhaben ein. Hier muss sich Herr Grützmacher, die Untere Bauaufsichtsbehörde, aber auch die Landespolitik die Frage stellen lassen, wie ehrenamtlich organisierte Kulturveranstaltungen mit begrenzten finanziellen und zeitlichen Ressourcen diesen Anforderungen genügen sollen? Denn dies war uns erst im Januar 2019 möglich und damit viel zu spät für einen erfolgreichen Abschluss des B-Plan-Verfahrens vor dem Festival. Nebenbei bemerkt, haben auch die Gerichte durchblicken lassen, dass die Änderung des B-Plans keinesfalls notwendig wäre.

Doch den juristischen Weg konnten wir erst nach Erlass der Ordnungsverfügung der Unteren Bauaufsichtsbehörde gegen uns bestreiten. Wir drängten davor auf ein Gespräch mit Herrn Grützmacher, welches unter Beteiligung unseres Anwalts sowie lokaler und landespolitischer Akteur*innen (Grüne, Die Linke) stattfand. Alle sprachen sich für eine Einigung aus, während Ihr Parteifreund kein Interesse an einer gemeinsamen Lösung zeigte. Wir lassen uns daher nicht vorwerfen, wir hätten uns nicht oder einfach zu spät gekümmert. Trotz der Rechtsauffassung unserer Anwälte, dass die Forderungen der Unteren Bauaufsichtsbehörde ungerechtfertigt sind, haben wir alles uns Mögliche getan, um unser Festival im Einklang mit allen Behörden durchzuführen.

Isabelle Vandre (Die Linke) wies darauf hin, dass es sich um eine Lücke in der Brandenburgischen Bauordnung handelt. Die Urteile der Gerichte lassen sich ähnlich lesen. Sowohl das Verwaltungsgericht Potsdam als auch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entschieden lediglich über die formelle Rechtmäßigkeit der Ordnungsverfügung. Unsere rechtlichen Einwände könnten ja irgendwann in einem Hauptsacheverfahren geklärt werden. Frau Vandre gab in einer Pressemitteilung[3] an, dass es zu den Aufgaben des nächsten Landtages gehören muss, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Festivals zu konkretisieren und alternative, selbstorganisierte Kulturangebote zu ermöglichen. Diese Auffassung teilen wir.

Daher nehmen wir Ihr Angebot uns zu unterstützen an. Wir wünschen uns ein gemeinsames Gespräch mit Ihnen, dem Bürgermeister Herr Busse, Herr Grützmacher von der Unteren Bauaufsichtsbehörde, Vertreter*innen der örtlichen Zivilgesellschaft und Parteien sowie weiteren Landespolitiker*innen. Dabei möchten wir über verschiedene Themen ins Gespräch kommen. So erwarten wir einerseits zu erfahren, welche rechtlichen Anforderungen konkret (!) an uns gestellt werden. Andererseits wollen wir herausfinden, wie wir uns gemeinsam auf den Weg machen können das Festival wieder in Kremmen durchzuführen und das verloren gegangene Vertrauen zwischen allen Beteiligten wieder herzustellen. Zudem möchten wir über mögliche Änderungen im Brandenburgischen Baurecht sprechen, welche Ihre Partei und Sie gemeinsam mit den Linken, Grünen und der SPD in der nächsten Legislaturperiode umsetzen könnten.

Wir kommen sehr gern wieder in ein buntes Brandenburg und bitten um einen baldigen Gesprächstermin.

Mit freundlichen Grüßen

Die „Resist to Exist“-Orga-Crew


[1] vgl. Kommentar von Ingo Senftleben auf Facebook unter unseren Offenen Brief

[2] vgl. https://resisttoexist.de/wp/offener-brief/

[3] vgl. https://isabelle-vandre.de/festivals-ermoeglichen-nicht-verhindern/

______________________________________________________________________________

Unsere Antwort an Ingo Senftleben als PDF

Fundsachen

Was für ein Wochenende! Vielen Dank für all den Support, den wir übers Wochenende erfahren dürfen!

______________________________________________________________________________
***english below***

So langsam kommen wir wieder klar und sichten die letzten gefundenen Dinge. Sobald wir einen Überblick haben werden wir euch hier und über alle bekannten Kanäle Bescheid geben. Dann schreibt eine Facebooknachricht oder an info@resisttoexist.de mit der Beschreibung eurer verlorenen Dinge damit das Richtige zum*zur Richtigen geht 😉 Also noch etwas Geduld wir sind dran 🙂

______________________________________________________________________________

lost stuff
We need a little bit time to clean the area. ASAP we have an overview we will write a post on our typical channels. Please send after this a message on Facebook or a mail to info@resisttoexist.de with a description from your lost stuff.

Cheers

Aktualisierte Running Order, Politprogramm, Geländeplan und letzte Infos

Running Order

kommt gleich nochmal in der richtigen Version….

Politprogramm

Geländeplan

Letze Infos

Schönen Guten Tag, hier kommen noch ein paar letzte wichtige Informationen:
– Wir haben zwei Bühnen
– Einlass ist ab Freitag 10 Uhr (bitte wirklich nicht vorher erscheinen, wir haben überhaupt keine Kapazitäten)
– Bisher können wir keine Campingemöglichkeiten zur Verfügung stellen.
– Wir haben eine Indoor Bühne und es kann aus Sicherheitsgründen definitiv keine Pyro geben, wer zündelt, der fliegt und wird vom Gelände verwiesen.

*english* Hey guys, here some important information: – thera are two stages at our festival (one indoor, one outdoor)
– Entrance starting at 10 am on friday
– actually we have no possibility for camping places
– defenetly no pyro indoor, for everyone who is trying that has to leave the festival

Empfehlungen für den Donnerstag für früh Anreisende:
KØPI: Konzert im Koma F
„Poisonous Cunt“ (Grincore / London, UK) – „Sewer Trench“ (Heavy Grinding Crust / London, UK) – „Extremophile“ (Punk, Berlin)

Oder checkt den Stressi (alternativer Veranstaltungskalender Berlin)